Über uns
Entstanden aus Angeboten, die nicht vergleichbar waren
messestandvergleich.de wird von einem Messebaubetrieb betrieben. Die Plattform ist kein neues Geschäftsfeld, sondern die Antwort auf eine Frage, die in fast jedem Erstgespräch kam.
Die Frage lautete selten "Was kostet ein Messestand?". Sie lautete: "Ich habe hier drei Angebote und verstehe nicht, warum sie so weit auseinanderliegen." Auf dem Tisch lagen dann Unterlagen, die dieselbe Fläche meinten und trotzdem nichts miteinander zu tun hatten. Eines mit Grafik, eines ohne. Eines mit Beleuchtung, eines mit einer Zeile "Licht nach Aufwand". Eines mit Transport und Montage, eines mit dem Vermerk, dass beides gesondert berechnet wird.
Der Aussteller konnte daraus keine Entscheidung ableiten. Nicht, weil er zu wenig wusste, sondern weil die Angebote keine gemeinsame Grundlage hatten. Wer drei Zahlen vergleicht, die drei verschiedene Leistungen beschreiben, vergleicht nichts.
Der Fehler passiert früher, als die meisten vermuten. Er passiert nicht beim Vergleichen, sondern beim Anfragen. Wenn drei Anbieter dieselbe Mail mit der Angabe "wir brauchen 40 Quadratmeter" bekommen, füllt jeder die Lücken so, wie er üblicherweise arbeitet. Der eine rechnet mit Grafik, weil er sie nie weglässt. Der andere rechnet ohne, weil er sie standardmäßig gesondert ausweist. Beide handeln korrekt. Vergleichbar wird ihr Angebot dadurch nicht.
Daraus ist die Plattform entstanden. Nicht als Marktplatz, sondern als Versuch, die Anfrage so weit zu klären, dass der Preis am Ende wieder etwas aussagt.
Woher die Zahlen kommen
Der Standrechner rechnet nicht mit Branchenschätzungen. Er rechnet mit Werten aus abgegebenen Angeboten.
Grundlage sind unsere eigenen Messebau-Angebote aus 16 Jahren. Sie wurden Position für Position ausgewertet: Konstruktion, Boden, Grafik, Licht, Traversen, Medientechnik, Mobiliar, Transport, Montage und Projektleitung. Daraus entstanden Richtwerte je Quadratmeter, gestaffelt nach Bauart und Ausstattung, und Zuschläge für einzelne Bausteine.
Die Auswertung hat auch die Streuung sichtbar gemacht, die Aussteller im Alltag verwirrt. Zwei Stände mit 48 und 54 Quadratmetern lagen je Quadratmeter weit auseinander, obwohl die Fläche fast gleich war. Der Abstand hatte nichts mit der Größe zu tun und alles mit dem Leistungsumfang. Ein zweiter Befund war ebenso deutlich: Messe-Nebenkosten tauchten in diesen Angeboten praktisch nie auf. Nicht, weil sie klein sind, sondern weil der Veranstalter sie direkt mit dem Aussteller abrechnet und sie deshalb in keinem Messebau-Angebot stehen.
Beide Befunde stecken heute im Rechner. Er zeigt eine Spanne statt einer Zahl, und er benennt, was nicht enthalten ist.
Was die Richtwerte leisten und was nicht
Die Werte im Rechner sind Orientierung, kein Angebot. Sie beruhen auf einer begrenzten Zahl eigener Projekte und bilden nicht den gesamten Markt ab. Was ein Stand am Ende kostet, hängt stark vom Entwurf ab: dieselbe Fläche lässt sich sehr unterschiedlich bauen. Eine Haftung für die berechneten Werte wird nicht übernommen.
Wofür wir stehen
Der Preis steht am Anfang
Nicht am Ende eines Beratungsgesprächs, nicht hinter einem Formular. Wer wissen will, was seine Fläche kostet, bekommt in zwei Minuten eine Spanne. Ohne Anruf, ohne Registrierung.
Eine Spanne ist ehrlicher
Ein einzelner Preis für einen Stand, der noch nicht entworfen ist, wäre erfunden. Eine Spanne sagt, wie breit der Korridor tatsächlich ist, und woran es liegt, wenn Sie oben oder unten landen.
Kein Verkauf über Angst
Es gibt viele Wege, Messebau zu verkaufen. Der Hinweis auf teure Fehler ist einer davon. Wir halten den anderen für tragfähiger: einen Weg zeigen, der planbar ist.
Die Leitfrage: Kann ein Aussteller nach zwei Minuten auf dieser Seite besser entscheiden als vorher? Wenn nein, gehört der Teil überarbeitet.
Wie sich die Plattform finanziert
Für Aussteller kostenlos. Für Partner erfolgsabhängig.
Rechner, Angebotsprüfung und Vermittlung kosten Aussteller nichts. Es gibt kein Konto, kein Abo und keine Freischaltung. Finanziert wird die Plattform über die Messebau-Partner: Kommt über eine vermittelte Anfrage ein Auftrag zustande, zahlt der Partner 3 Prozent vom Nettoumsatz. Eine monatliche Grundgebühr gibt es nicht.
Daraus folgt, wie die Zuteilung funktioniert. Eine Anfrage geht an höchstens drei Partner, ausgewählt nach Budget, Region, Bauweise und freier Kapazität. Ein Modell ohne Grundgebühr trägt sich nur, wenn die Anfragen passen. Ein Modell mit Grundgebühr würde die Menge belohnen.
Der Betreiber ist selbst Messebauer
Das gehört auf diese Seite, nicht ins Kleingedruckte. Der Betreiber der Plattform ist selbst ein Messebaubetrieb und baut selbst Messestände. Er kann sich um eine Anfrage mitbewerben, die über die Plattform hereinkommt. Wer dahintersteht, steht im Impressum.
Wir halten das für vertretbar, solange die Regeln dieselben bleiben: höchstens drei Anbieter je Anfrage, dieselben vier Merkmale bei der Zuteilung, und der Aussteller sieht, wer sich beworben hat. Wer eine vollständig neutrale Plattform sucht, sollte wissen, dass dies keine ist. Was sie ist: ein Messebaubetrieb, der seine eigenen Zahlen offenlegt und die Anfrage teilt.
Was die Plattform kann
Rechnen
Der Standrechner bildet Fläche, Standtyp, Bauart, Ausstattung, Licht, Medientechnik und Sitzplätze ab und zeigt eine Spanne mit den Positionen dahinter. Sie sehen, welcher Baustein wie viel bewegt.
Prüfen
Wer bereits Angebote hat, kann sie auf Vollständigkeit prüfen lassen. Nicht auf den Preis, sondern auf das, was drinsteht und was fehlt.
Anfragen
Aus den Angaben entsteht ein Briefing, das alle Anbieter gleich beantworten. Damit wird der Preis wieder zur Variablen, die er sein sollte.
Zwei Minuten für eine belastbare Hausnummer.
Stellen Sie Ihren Stand zusammen und sehen Sie eine Spanne, die auf ausgewerteten Projekten beruht. Danach entscheiden Sie, ob Sie anfragen wollen.