Entscheidung
Wann sollten Sie mit der Standplanung anfangen?
Die Frage kommt meistens spät. Meistens dann, wenn der Standplatz längst gebucht ist und im Kalender ein Datum steht, das sich nicht mehr verschieben lässt. Eine feste Zahl an Wochen hilft dabei wenig.
Die Frage kommt meistens spät. Oft dann, wenn der Standplatz längst bestätigt ist und im Kalender ein Datum steht, das sich nicht mehr verschieben lässt.
Eine feste Zahl an Wochen hilft dabei wenig. Der richtige Zeitpunkt hängt nicht am Kalender, sondern daran, welche Entscheidungen bei Ihnen schon getroffen sind.
Später anfragen heißt nicht teurer, sondern anders
Wer kurzfristig anfragt, bekommt selten ein schlechteres Angebot. Er bekommt ein anderes.
Kurzfristig verfügbar ist vor allem das, was ohnehin vorhanden ist. Systembauteile, die im Lager stehen. Grundrisse, die sich schnell anpassen lassen. Das kann völlig ausreichen und ist oft die vernünftige Lösung.
Was schrumpft, ist die Auswahl. Individuelle Bauteile brauchen Fertigungszeit, und Fertigungszeit lässt sich nicht beliebig verkürzen. Sie bezahlen bei einer späten Anfrage also nicht die Eile. Sie bezahlen den kleineren Kreis dessen, was noch möglich ist.
Zwischen Zusage und Aufbau liegen mehrere Schritte
Der Auftrag an den Messebauer ist nicht der Baubeginn. Danach kommen Entwurf, Abstimmung, Freigabe, Fertigung, Anlieferung und Aufbau. Diese Schritte laufen nacheinander, nicht gleichzeitig.
Einige davon lassen sich verkürzen. Eine Abstimmungsrunde kann entfallen, wenn das Briefing eindeutig ist. Eine Freigabe kann schneller kommen, wenn klar ist, wer sie erteilt.
Andere Schritte lassen sich nicht verkürzen, weil sie nicht in Ihrer Hand liegen.
Die Fristen, die nicht Ihnen gehören
Der Veranstalter setzt eigene Termine. Die Standbauanmeldung mit Zeichnung, Genehmigungen für zweigeschossige Aufbauten oder Überhöhen, die Anmeldung von Strom, Wasser und Abhängungen an der Hallendecke.
Diese Termine haben mit Ihrem Messebauer nichts zu tun. Sie stehen in den technischen Richtlinien der Messe und gelten unabhängig davon, wie schnell jemand bauen kann. Wer sie verpasst, zahlt im günstigen Fall einen Aufschlag für die Nachmeldung. Im ungünstigen Fall wird der Aufbau so nicht genehmigt.
Das ist der eigentliche Grund, warum später Beginn Ärger macht. Nicht die Bauzeit. Die Anmeldung.
Es gibt auch ein zu früh
Wer anfragt, bevor Ziel und finanzieller Rahmen geklärt sind, bekommt Angebote, die sich nicht vergleichen lassen. Jeder Anbieter füllt die Lücken dann mit eigenen Annahmen, und diese Annahmen sind bei jedem andere.
Sie sitzen am Ende vor drei Angeboten, die drei verschiedene Stände beschreiben. Der Vergleich führt dann nicht zu einer Entscheidung, sondern zu einer neuen Runde.
Früh anfragen bringt nur etwas, wenn Sie sagen können, worum es geht.
Drei Fragen statt einer Zahl
Rechnen Sie nicht vom Messetermin rückwärts. Gehen Sie von Ihrem eigenen Stand der Entscheidungen aus.
Steht der Standplatz mit Größe, Lage und offenen Seiten fest?
Wissen Sie, was der Stand leisten soll, also ob Sie Gespräche führen, Produkte zeigen oder Aufmerksamkeit im Gang erzeugen wollen?
Gibt es einen Rahmen, in dem Sie sich bewegen wollen?
Wenn Sie alle drei Fragen beantworten können, ist der richtige Zeitpunkt jetzt. Wenn eine offen ist, ist sie die eigentliche Aufgabe. Sie lässt sich ohne Messebauer klären und macht jedes spätere Angebot besser.
Der richtige Zeitpunkt ist nicht der frühestmögliche. Es ist der, an dem Sie sagen können, was Sie wollen.
Bis zu drei Angebote, auf derselben Grundlage.
Sie erstellen ein Briefing, wir geben es an passende Messebauer mit freier Kapazität. Sie vergleichen Angebote, die vergleichbar sind.